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Thuja

19.08.2020

Thujen (Thuja) werden auch Lebensbäume genannt und gehören zu den Zypressengewächsen. Zwei Arten stammen aus Nordamerika, drei aus dem östlichen Asien. In unseren Regionen ist die Thuja eine bekannte Heckenpflanze, die nun aber vom Aussterben bedroht ist.

 In Europa wird vor allem Thuja occidentalis L., der abendländische Lebensbaum, angepflanzt. Alle Thujen enthalten Thujon, eine Verbindung, die für die Giftwirkung der Pflanzen verantwortlich ist.

Bereits durch Berühren der Zweigspitzen kann es auf den betroffenen Stellen zu Rötungen und Juckreiz kommen. Nach Verzehr giftiger Pflanzenbestandteile muss mit massiven Schleimhautreizungen und Magen-Darm-Beschwerden gerechnet werden (Tox Info Suisse Tel. 145). Auch Schäden an Nieren und Leber sowie Krampfanfälle wurden vereinzelt beobachtet. Für Tiere kann der Verzehr von Thuja occidentalis L. sogar tödlich sein.

In der Homöopathie wird Thuja klassisch gegen Warzen eingesetzt. Die Urtinktur lokal, das homöopathische Präparat oral. Für dieses Anwendungsgebiet ist eine kurzfristige Selbstmedikation unproblematisch.
Thuja occidentalis L. zählt aber auch zu den sogenannten grossen homöopathischen Mitteln, die man auch als Polycreste (Vielkönner) bezeichnet. Dies bedeutet, dass man Thuja streng nach den Regeln der klassischen Homöopathie und nach ausführlicher, homöopathischer Anamnese verordnet. Thuja occidentalis L. wird besonders bei schweren Haut- und Schleimhauterkrankungen sowie bei Problemen im Harnsystem und dem Genitaltrakt durch den Homöopathen verschrieben.

 

 

Andrea Rytz, Medizin

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