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Versorgung mit Mikronährstoffen in der Schweiz teilweise deutlich unter den Empfehlungen

11.10.2021

Mitte September hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) nach 2019 zum zweiten Mal das Ernährungsbulletin publiziert. Ein Teil des Berichts geht ganz spezifisch auf die Versorgung der CH-Bevölkerung mit Mikronährstoffen ein.

Basis für die Analyse ist die nationale Ernährungserhebung «menuCH». Diese zeigt einerseits auf, dass die Zufuhr mit verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen (Thiamin, Riboflavin, Niacin, Vitamin A, B6, B12, C, E, Na, Cl, P) für den grössten Teil der Schweizer Bevölkerung ausreichend zu sein scheint.

Die Zufuhr von Vitamin D, Folat, Pantothensäure, Kalium, Calcium, Jod sowie Eisen bei Frauen und Zink bei Männer liegt aber teilweise deutlich unter den empfohlenen Werten. Die Versorgung mit Magnesium entspricht nur knapp den Empfehlungen.

Die Aussagen der Studie beziehen sich ausschliesslich auf verschiedene Gruppen (Alter, Geschlecht, Region, etc.) der allgemeinen, gesunden Bevölkerung und nicht auf Risikogruppen (z.B. Schwangere). Die erhobenen Daten dokumentieren, was über (angereicherte) Lebensmittel und Getränke konsumiert wurde. Die Ergänzung der normalen Ernährung mit Supplementen wurde nur qualitativ erfragt aber quantitativ nicht mit einberechnet. Auf Grund der Befragung kann davon ausgegangen werden, dass maximal 30% der CH-Bevölkerung Nahrungsergänzungsmittel einnehmen (Deutschland ≈27%).

Andrea Rytz, Medizin

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