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Immuntherapie nach Dr. Spengler 

Dr. Carl Spengler – Der Entdecker und Begründer der Immuntherapie

Die Arzneimittel nach Dr. Spengler enthalten Antigene und Antitoxine in den Potenzen D9 oder D13. Diese werden nach einem firmeneigenen Verfahren, das von Dr. med. Carl Spengler entwickelt wurde, aus verschiedenen Bakterien- und einem Virusstamm gewonnen. Die Potenzierung auf Dil. D9 resp. Dil. D13 erfolgt nach dem aktuellen HAB.

Dr. Carl Spengler – Der Entdecker und Begründer der Immuntherapie Carl Spengler wurde 1860 in Davos als Sohn von Dr. Alexander Spengler (Alexander Haus) geboren. Nach seiner Approbation zum Dr. med. arbeitete er in der Praxis seines Vaters in Davos. In dieser Zeit veröffentlichte er mehrere Arbeiten über die Tuberkulose. Robert Koch wurde deshalb auf ihn aufmerksam und holte ihn als Mitarbeiter nach Berlin an sein Institut. Dort arbeitete Spengler u.a. mit den Nobelpreisträgern von Behring und Kitasato zusammen.

Während seiner Arbeit mit Robert Koch an dessen Tuberkulin entdeckte Spengler die Bedeutung der Mischinfekte bei der Tuberkuloseerkrankung. 1895 übergab Robert Koch sein OriginalTuberku-lin Carl Spengler zu weiteren umfangreichen bakteriologischen Forschungen. Diese führte Spengler in Davos neben seiner praktischen ärztlichen Tätigkeit weiter.

Spengler suchte nach neuen therapeutischen Wegen zur Behandlung der Tuberkulose. Die von ihm hergestellten IK-Präparate (IK = Immunkörper) bildeten die Grundlage seiner grossen therapeutischen Erfolge. Spengler stellte fest, dass die IK-Präparate in konzentrierter Form schwach, in hochverdünnter jedoch stark wirksam waren. Anfangs wurden diese IK-Präparate subkutan, später jedoch perkutan angewendet. 1904 erschien darüber in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift (DMW) eine Veröffentlichung mit dem Titel «Ein neues immunisierendes Heilverfahren der Lungenschwindsucht mit Perlsucht-Tuberkulin». Dort schreibt Spengler:

«Diese Methode ist die Einreibemethode, die perkutane Tuberkulinanwendung. Die Einreibemethode ist bei akuter Tuberkulose der Kinder das einzige Verfahren, mit welchem man das tuberkulöse Fieber erfolgreich zu bekämpfen vermag.»

1911 erschienen seine «Tuberkulose und Syphilis Arbeiten», später folgten noch Veröffentlichungen über seine Krebsforschungen. Der Hauptverdienst Spengler’s beruht zweifellos darin, dass er als einer der ersten Forscher die Bedeutung der Mischinfekte bei der Behandlung der Tuberkulose erkannte sowie deren Auswirkungen auf den Gesamtorganismus als «maskierte Tuberkulose». Von dieser Erkenntnis ausgehend kam Spengler bei der Weiterentwicklung seiner IK-Präparate auf den genialen Gedanken, die aktive Immunisierung (Antigene) gleichzeitig mit einer passiven Immunisierung (Antitoxine) durchzuführen. Diese Kombination wirkte auch dann, wenn die aktive Immunisierung allein infolge der geschwächten Immunlage des Organismus versagte. Damit hatte Spengler ein Präparat gefunden, das mit grossem Erfolg zur Tuberkulosebehandlung eingesetzt wurde.

Dieses später Kolloid T (T = Tuberkulose) genannte Arzneimittel ist heute als homöopathische Spezialität in der Schweiz unter dem Namen Mycobacterium tuberculosis comp. erhältlich. Aufgrund der aussergewöhnlich guten Erfahrungen mit dem Mycobacterium tuberculosis comp. entwickelte Spengler weitere Arzneimittel, die bei Krankheiten helfen konnten, die bis dahin kaum behandelbar waren.

Meist wurden vorwiegend die Symptome bekämpft, diese vorübergehend zum Verschwinden gebracht, die eigentliche (maskierte) Ursache blieb jedoch unbeeinflusst. Hier, bei der Ursachenbehandlung, hatte Spengler mit seinen einzigartigen Arzneimittel einen Weg gefunden. Dr. Carl Spengler war aber nicht nur ein bedeutender Wissenschaftler und Arzt, als Sportler trat er genauso hervor. Um durch sportliche Kontaktaufnahme die durch den ersten Weltkrieg verfeindeten Nationen wieder zusammenzuführen und das gegenseitige Verständnis und Vertrauen zu fördern, stiftete er Weihnachten 1923 den «Spengler-Cup», eine noch heute begehrte Trophäe im internationalen Eishockey Sport.

Dr. med. Carl Spengler verstarb 1937 in Davos.


Antigene 

Gelangen Viren oder Bakterien in unseren Körper, werden diese durch ihre unterschiedlichen Oberflächenstrukturen erkannt. Denn jede einzelne Zelle hat eine Andere Antigene und Antikörper. Dies sind die Antigene, welche vom Immunsystem erkannt werden. Für sie steht sinnbildlich das «Schloss».

Die Bezeichnung «Antigen» kommt vom englischen ANTI BODY GEN ERATORS auf Deutsch: Antikörper Erzeuger.


Antikörper

Antikörper (auch Antitoxine genannt) werden von den B-Zellen spezifisch gebildet und passen somit haargenau auf das jeweilige Antigen. In unserem Sinnbild sind sie der «Schlüssel». Sie markieren die Krankheitserreger, damit diese von den Fresszellen vernichtet werden können. Alle Antikörper können nur die eine Art von Antigen markieren, für welche sie spezifisch produziert wurden. Sie passen somit genau wie ein Schlüssel in das Schloss.



 

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Spengler VIRUS INFLUENCAE A COMP. D9 Flüssigkeit zum Einsprühen in die Nase

Spengler STAPHYLOCOCCUS AUREUS COMP. D13 Nasenspray

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Spengler VIRUS INFLUENCAE A COMP. D9 Flüssigkeit zum Einreiben

Spengler LACTOCOCCUS LACTIS COMP. D13 Classicspray

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Spengler STREPTOCOCCUS PYOGENES COMP. D13 Classicspray

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Spengler MYCOBACTERIUM BOVIS COMP. D13 Classicspray

Spengler VIRUS INFLUENCAE A COMP D13 Nasenspray

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