Komplementärmedizin, ganzheitlich und individuell.

Nicoles Blick für das grosse Ganze sowie für das kleine Detail

23.09.2021

Die ebi-pharm Mitarbeiterin Nicole Schenk geht den Dingen gerne auf den Grund. Sei es bei ihrer Tätigkeit im Bereich der Pharmakovigilanz/Materiovigilanz bei der ebi-pharm oder ihrem Wirken als TCM-Therapeutin. Der Grundstein für ihre heutigen Tätigkeiten wurde bereits in ihrer Kindheit gelegt, wo sich Nicole sehr für Pflanzen und Kräuter interessierte. Karin Zeier, Leiterin Personalwesen, hat sich mit Nicole Schenk über ihr vielseitiges Wirken unterhalten.

 

Im Jahr 2015 bist du bei der ebi-pharm gestartet und übernahmst du unter anderem die Gesamtverantwortung des Bereichs «Pharmakovigilanz/Materiovigilanz». Was ist das Interessante und Herausfordernde an dieser spezifischen Aufgabe?

Die Pharmakovigilanz ist eine inexakte Wissenschaft, welche Heilmittel nach der Zulassung weiter beobachtet, um neue oder seltene unerwünschte Arzneimittelreaktionen aufzudecken. Hinter einer Nebenwirkungsmeldung steht immer die persönliche Geschichte einer Patientin / eines Patienten. Mich interessieren einerseits die medizinisch-wissenschaftlichen Fragestellungen bei der Fallauswertung, auf der anderen Seite stehen die regulatorischen Anforderungen von Behörden und internationalen Guidelines mit Einbindung in das Quality Management System der ebi-pharm ag, also ein stark prozessorientiertes Denken. Was mir dabei grundsätzlich gefällt, ist, etwas bereits Bestehendes, z.B. einen Prozess, zu verbessern und zu optimieren.

Das breite Produkte-Portfolio der ebi-pharm fordert ein breites Fachwissen über die Einzelpräparate sowie die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Herstellern. Dies ist eine Herausforderung und auch interessant. 

Nebst deiner Tätigkeit bei der ebi-pharm bist du als Dipl. TCM-Therapeutin Akupunktur und Tuina/ TCM-FVS engagiert. Weshalb dieser Schritt in die Selbständigkeit?   

Bereits als Kind habe ich mich für Pflanzen und Kräuter interessiert und mir als Jugendliche mit dem Sackgeld ein Mikroskop gekauft. Nach meinem Studium der Biologie habe ich für verschiedene Pharmakonzerne im Arzneimittelbereich gearbeitet. Ich war der Komplementärmedizin gegenüber immer offen und dann war der Moment da, der TCM Raum zu geben. Dabei stand nie der Schritt in die Selbständigkeit im Vordergrund, sondern das Eintauchen in die Gesetzmässigkeit und Wissenschaft der Heilkunst. Daher habe ich kürzlich neben der Akupunktur und Tuina auch die Kräuter der Chinesischen Medizin studiert.

Dein Werdegang mit all den gewählten Stationen und den Aus- /Weiterbildungen fasziniert; was treibt dich an? Was ist deine Motivation und Leidenschaft?

Mit dem immer tieferen Eindringen in die TCM sehe ich die Komplexität des fernöstlichen Medizinsystems mit jahrtausendaltem Bestand und letztlich auch, dass lebenslanges Studium erforderlich ist - zum Wohle der Patientinnen und Patienten.

Was wünschst du dir und der ebi-pharm für die Zukunft?

Ich erhoffe mir, dass die Komplementärmedizin mehr Gehör erhält und die Zusammenarbeit mit der Schulmedizin selbstverständlicher wird.

«Immer wieder beeindruckst du mit deiner Haltung und dieser Kombination von Qualität, Vielseitigkeit und Offenheit für Neues. Nebst der ausgewiesenen PV-Expertin schätzen wir dich sehr als engagierte Therapeutin, welche uns ebi-Mitarbeitenden mit Tuina und all dem wertvollen Wissen gesund und fit hält.

Herzlichen Dank für dieses Interview.»

 

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Autorin: Karin Zeier, Leiterin Personalwesen

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Andrea Rytz, Medizin

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