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Vom Winde verweht - Tabuthema Blähungen

22.02.2021

Unsere oft hektische Lebensweise bringt zahlreiche Faktoren mit sich, welche die Verdauung beeinträchtigen und zu Verdauungsstörungen führen können. Blähungen sind ein häufiges Tabuthema, welches zu unangenehmen Situationen führen kann.

Blähungen treten häufig als akute Beschwerden nach üppigen, schwer verdaulichen Speisen oder Konsum von viel Rohkost auf. Normalerweise verschwinden sie schnell wieder. Selten liegt den Blähungen eine ernste Krankheit zugrunde. Es gibt auch Menschen, die ständig unter einem geblähten Bauch leiden. Durch die häufig nicht steuerbaren, oft hörbaren und unangenehm riechenden Windabgänge fühlen sie sich in ihrem täglichen Leben und ihren sozialen Kontakten stark beeinträchtigt.

Was passiert im Körper?

Bei Blähungen kommt es in Magen und Darm zu einer übermässigen Füllung mit Luft und anderen Gasen. Die typischen Beschwerden sind Völlegefühl, Darmgeräusche und ein gehäufter Abgang von Winden.

Die Ursachen sind vielfältig. Oft entstehen vorübergehende Blähungen durch den Verzehr von Lebensmitteln, die eine verstärkte Gasproduktion bewirken:

• Kohlgemüse, Hülsenfrüchte, Zwiebeln

• Fettiges oder süsses Essen

• Kohlensäurehaltige Getränke, Alkohol oder Kaffee

• Durch Schlucken von zu viel Luft bei hastigem Essen

• Blähungen sind häufige Begleitsymptome bei Menschen mit Laktose-, Fruktose- oder Glutenintoleranz, sowie bei Patienten mit Reizmagen oder Reizdarm

9 Verhaltensregeln zur Vorbeugung gegen Blähungen:

• Die Mahlzeiten regelmässig und in einer ruhigen Atmosphäre einnehmen

• Gutes Kauen ohne Hast verbessert die Verdauung. Der Speisebrei bleibt länger in Kontakt mit den Verdauungssäften

• Blähende Nahrungsmittel und Getränke meiden

• Bitterstoffe lassen die Verdauungssäfte fliessen. Lebensmittel wie Chicorée, Artischocke, Löwenzahn, Ruccola, Endivien und Grapefruit können unterstützen

• Bakterien im Dickdarm mögen es sauer: Lebensmittel wie Joghurt, Kefir und Sauerkraut haben einen leicht ansäuernden Effekt

• Möglichst vor 18 Uhr essen

• Abends auf den Verzehr von Rohkost verzichten

• Zwischen, nicht während den Mahlzeiten, trinken, damit die Verdauungssäfte nicht verdünnt werden

• Bewegung fördert die Verdauungstätigkeit und verbessert die Gesundheit der Darmmikrobiota

Activomin® - Damit du deine Verdauung im Griff hast

Activomin® ist ein echter Allrounder bei Magen-Darm-Beschwerden. Denn anstatt nur bei einer, kann Activomin® bei einer Vielzahl von Beschwerden in diesem Bereich eingenommen werden, wie z.B.

• Bei unspezifischen Durchfällen

• Bei Bauchschmerzen

• Bei Blähungen, Völlegefühl und Windabgang

• Zur Bindung von Schadstoffen und Toxinen

Durch seine sehr gute Hitzestabilität eignet sich Activomin auch sehr gut für unterwegs.

Tipp aus der Natur: Sauerkleetüchlein

«Der Sauerklee bringt mit seinem frühlingshaften Grün Licht ins Dunkel des Waldbodens.» Sauerklee dient zur Harmonisierung des Stoffwechsels. Er besitzt eine leberaktivierende Wirkung und kann lindernd bei Gallenkoliken, Magen-Darm-Krämpfen und Bauchschmerzen sein. Sauerklee wirkt ebenfalls unterstützend bei «seelischen Bauchschmerzen» oder bei «Bauchschmerzen», die mit Nervosität oder Aufregung verbunden sind.

Wärmende Anwendung:

1. Tüchlein auf den Bauch auflegen (eventuell verpacktes Tüchlein in warmem Wasser vorwärmen)

2. Zusätzlich zur Wärmezufuhr, ein Tuch, ein Kirschsteinsäcklein oder eine Bettflasche auflegen und während 20 Minuten entspannen

Andrea Rytz, Medizin

An der Hotline schätze ich den direkten Kontakt zu unseren Kunden und gebe gerne Auskunft auf die vielfältigen Fragen zu unseren Produkten und deren Anwendung