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Was sind eigentlich Huminsäuren?

13.03.2020

Uralt, aber brandaktuell ...

Huminsäuren sind Abbauprodukte von Biopolymeren.
Huminsäuren entstehen unter natürlichen Bedingungen im Zuge der sogenannten Humifizierung aus verschiedenen organischen Ausgangsmaterialien in Böden. Die heute zur Verfügung stehenden Huminstoffe sind annähernd 60 Millionen Jahre alt. Wir finden Huminstoffe, ausser in Böden, auch in Ligniten, Torfen und Braunkohlelagerstätten.

Huminsäuren sind riesige netzartige Moleküle. Diese zeigen sowohl im Boden als auch im Wasser eine erstaunliche chemische Reaktionsbreite und eine bemerkenswerte Vielfalt in den physikalischen Eigenschaften. Sie binden Schwermetalle, Pestizide und Herbizide und inaktivieren mikrobielle Enzyme, was im Pflanzenbau sowie in der biologischen Abwasserreinigung und Trinkwasseraufbereitung genutzt wird.

Medizinisch werden Huminsäuren traditionell bei rheumatischen Erkrankungen in der Balneologie angewandt, analog zur "Heilerde". Eine Zubereitung aus Huminsäuren, die ihre Wirkung überwiegend auf physikalischem Wege entfaltet und als Medizinprodukt im Verkehr ist, wird bei Verdauungsstörungen eingesetzt.

 

 

Andrea Rytz, Medizin

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