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Name
Wobenzym
EAN/GTIN
7640143446780
Pharmacode
7766192
Artikelnummer ebi-pharm
107057-AR
Hersteller
Mucos Pharma GmbH & Co.
Vertrieb
ebi-pharm ag
Zulassungsinhaberin
ebi-pharm AG
Zulassungsnummer
10090
Abgabekategorie
AR-Registriert
Beschreibung
Arzneimittel
Anwendungsgebiet
1. Was ist Wobenzym und wofür wird es angewendet? Dieses Arzneimittel enthält Wirkstoffe, die Schwellungen und Wasseransammlungen (Ödeme) im Gewebe, die durch Entzündungen oder Verletzungen hervorgerufen werden, verringern. Die Enzyme, die in Wobenzym enthalten sind, vermindern ausserdem die Blutgerinnung, indem die Zeit bis zur Bildung eines Blutgerinnsels verlängert wird. Weiter hat Wobenzym auch entzündungshemmende Effekte. Wobenzym wird angewendet zur unterstützenden Behandlung für Erwachsene bei – Venenentzündung (Thrombophlebitis) – Entzündungen, wie z. B. - Entzündungen im HNO-Bereich, wie Nebenhöhlenentzündungen, Mittelohrentzündungen – Entzündungen der Atmungsorgane, wie Bronchitis – Entzündungen der Harn- und Geschlechtsorgane – Entzündungen der Venen und Lymphgefäße; Durchblutungsstörungen – Entzündungen bei rheumatischen Erkrankungen – Entzündungen nach Verletzungen, wie Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen – Entzündungen der Haut, wie Verbrennungen, Schürf-, Riss- und Schnittwunden, Operationswunden, Beingeschwüre – Ödeme entzündlichen Ursprungs – Entzündungen nach Strahlenbehandlung
Anwendung
Wie ist Wobenzym einzunehmen? Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt, Apotheker, Drogist oder Heilpraktiker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker, Drogist oder Heilpraktiker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Tagedosis beträgt 3 mal täglich 3 bis 5 Tabletten, sofern vom behandelnden Arzt nicht anders verordnet wurde. Initial kann eine Dosis von 3 mal täglich bis zu 10 Tabletten gegeben werden; die maximale Dosis von 30 Tabletten täglich soll nicht überschritten werden. Die Anwendung von Wobenzym über einen längeren Zeitraum (mehrere Monate) ist möglich und soll bis zum Verschwinden der Symptome durchgeführt werden. Es wird empfohlen, die Tabletten verteilt über den ganzen Tag unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit mindestens ½ bis 1 Stunde vor oder nach einer Mahlzeit einzunehmen.
Zusammensetzung / Zutaten
720 F.I.P.-Einheiten Trypsin entspricht 12 μkat 300 F.I.P.-Einheiten Chymotrypsin entspricht 5 μkat 225 F.I.P.-Einheiten Bromelain Die Wirkstoffe sind: 164 F.I.P.-Einheiten Papain 300 Protease Einheiten Pankreatin 50 mg Rutosid-Trihydrat Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, vorverkleisterte Stärke, hochdisperses Siliciumdioxid, Macrogol 6000, Talkum, Methacrylsäure-Methylmeth-acrylat- Copolymer (1:1), Natriumlaurylsulfat, Triethylcitrat, Saccharose, Natriummetabisulfit (E 223), Maltodextrin.
Spezielle Inhaltsstoffe
Lactose
Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen sind möglich? Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Es können Völlegefühl, Blähung (Flatulenz), Veränderung des Stuhls in Beschaffenheit, Farbe und Geruch auftreten. Gelegentlich wurde über Asthma (anfallsweise auftretende Kurzatmigkeit und Atemnot, durch eine Überempfindlichkeitsreaktion der Schleimhaut ausgelöst) berichtet, selten über allergische (überempfindliche) Reaktionen. Nebenwirkungen in Bezug auf den Magen-Darm-Trakt lassen sich in der Regel durch Verteilen der Dosis über den ganzen Tag vermeiden. Häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100 - Völlegefühl - Blähung (Flatulenz) - Veränderung des Stuhls in Beschaffenheit, Farbe und Geruch (Die Veränderung des Stuhles kann durch die spezifische Wirkung nicht aufgenommener Enzyme erklärt werden). Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000 - asthmaähnliche Beschwerden (anfallsweise auftretende Kurzatmigkeit und Atemnot, durch eine Überempfindlichkeitsreaktion der Schleimhaut ausgelöst). - Übelkeit - Durchfall - Hautausschläge Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000 allergische (überempfindliche) Reaktionen. In diesen Fällen ist die Therapie abzubrechen. Die allergischen Reaktionen klingen meist nach Absetzen der Medikation ab. Dies sollte in Absprache mit dem behandelnden Arzt, Apotheker, Drogist oder Heilpraktiker geschehen. Sollten die allergischen Reaktionen trotz Absetzen der Medikation bestehen bleiben, ist unverzüglich ein Arzt zu kontaktieren. Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelter von 10.000 - Kopfschmerzen - Schwitzen - Erbrechen - Hungergefühl - bei Allergikern schwere allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock (akute lebensbedrohliche Reaktion des Immunsystems mit Blutdruckabfall, Schwindel, Übelkeit, Atemnot, bis zu Kreislauf- und Atemstillstand) Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar Störungen des Gerinnungssystems, im Sinne der Reduktion der Gerinnungsfähigkeit. Meldung von Nebenwirkungen: Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker, Drogisten oder Heilpraktiker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, Drogistin oder Heilpraktikerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Warnhinweise
Wobenzym darf nicht eingenommen werden: - wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe oder einen genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind: - von Patienten mit angeborenen oder erworbenen Blutgerinnungsstörungen, z. B. Hämophilie (Bluterkrankheit) - von Patienten mit schweren Leber- und/oder Nierenschäden - von Patienten unmittelbar vor einem chirurgischen Eingriff Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: Vor einem chirurgischen Eingriff sollte die blutgerinnungshemmende Aktivität des Präparates berücksichtigt und der Patient entsprechend überwacht werden. Das Präparat sollte in jedem Fall 4 Tage vor der Operation abgesetzt werden. Beim Auftreten allergischer Reaktionen ist die Therapie unverzüglich abzubrechen. In Einzelfällen kann es bei Allergikern zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zu akuter lebensbedrohlicher Reaktion des Immunsystems (anaphylaktischer Schock) mit Blutdruckabfall, Schwindel, Übelkeit, Atemnot, bis zu Kreislauf- und Atemstillstand kommen. Gleichzeitige Anwendung von Medikamenten, die die Blutgerinnung beeinflussen (Antikoagulantien und/oder Thrombozytenaggregationshemmer) darf nur nach sorgfältigem Abwägen des Nutzen/Risiko Verhältnisses und unter strenger Kontrolle Ihres behandelnden Arztes erfolgen. Kinder und Jugendliche Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren liegen keine ausreichenden Erfahrungen in den genannten Anwendungsgebieten vor. Einnahme von Wobenzym zusammen mit anderen Arzneimitteln: Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker, Drogist oder Heilpraktiker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Wobenzym magensaftresistenten Tabletten und Antibiotika sind die Plasma- und Urinspiegel von Antibiotika, im Speziellen von Tetrazyklinen, Sulfonamiden und Amoxicillin erhöht. Die Dosierung der Antibiotika wird von Ihrem Arzt entsprechend angepasst. Bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten, die die Blutgerinnung beeinflussen (Gerinnungshemmer, Thrombozytenaggregationshemmer), kann die Hemmung der Blutgerinnung verstärkt werden. Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen: Wobenzym hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Einnahme während Schwangerschaft / Stillzeit
Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/ Gebärfähigkeit: Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt, Apotheker, Drogist oder Heilpraktiker um Rat. Zur Verwendung von Wobenzym in Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Wobenzym soll daher bei Schwangeren und Stillenden nicht angewendet werden. Tierstudien zur Sicherheit von Wobenzym lassen keine Gefahren hinsichtlich Zeugungs- und/oder Gebärfähigkeit für den Menschen erkennen.
Ergänzungen zur Anwendung
Wobenzym enthält Lactose, Saccharose und Natriummetabisulfit: Dieses Arzneimittel enthält maximal 0,13 g Lactose (0,065 g Glucose und 0,065 g Galactose) und maximal 0,03 g Saccharose pro Dosiereinheit. Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen. Bitte nehmen Sie Wobenzym erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie Diabetiker sind oder unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden. Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosiereinheit, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“. Das Arzneimittel enthält Spuren von Natriummetabisulfit, das in seltenen Fällen schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und Bronchialkrämpfe (Bronchospasmen) hervorrufen kann. Wenn Sie eine größere Menge von Wobenzym eingenommen haben, als Sie sollten, kann es zum verstärkten Auftreten der beschriebenen Nebenwirkungen kommen. Diese bedürfen meist keiner zusätzlichen Behandlung und verschwinden nach Absetzen des Präparats. Sollte Durchfall oder andere Symptome trotz Absetzen des Präparats bestehen bleiben, ist unverzüglich ein Arzt zu kontaktieren. Wenn Sie die Einnahme von Wobenzym vergessen haben, nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie Ihr Einnahmeschema wie gewohnt fort. Wenn Sie die Einnahme von Wobenzym abbrechen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, Apotheker, Drogist oder Heilpraktiker über die Gründe dafür. Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker, Drogist oder Heilpraktiker.
Weiter zu beachten
Welche Nebenwirkungen sind möglich? Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Es können Völlegefühl, Blähung (Flatulenz), Veränderung des Stuhls in Beschaffenheit, Farbe und Geruch auftreten. Gelegentlich wurde über Asthma (anfallsweise auftretende Kurzatmigkeit und Atemnot, durch eine Überempfindlichkeitsreaktion der Schleimhaut ausgelöst) berichtet, selten über allergische (überempfindliche) Reaktionen. Nebenwirkungen in Bezug auf den Magen-Darm-Trakt lassen sich in der Regel durch Verteilen der Dosis über den ganzen Tag vermeiden. Häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100 - Völlegefühl - Blähung (Flatulenz) - Veränderung des Stuhls in Beschaffenheit, Farbe und Geruch (Die Veränderung des Stuhles kann durch die spezifische Wirkung nicht aufgenommener Enzyme erklärt werden). Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000 - asthmaähnliche Beschwerden (anfallsweise auftretende Kurzatmigkeit und Atemnot, durch eine Überempfindlichkeitsreaktion der Schleimhaut ausgelöst). - Übelkeit - Durchfall - Hautausschläge Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000 allergische (überempfindliche) Reaktionen. In diesen Fällen ist die Therapie abzubrechen. Die allergischen Reaktionen klingen meist nach Absetzen der Medikation ab. Dies sollte in Absprache mit dem behandelnden Arzt, Apotheker, Drogist oder Heilpraktiker geschehen. Sollten die allergischen Reaktionen trotz Absetzen der Medikation bestehen bleiben, ist unverzüglich ein Arzt zu kontaktieren. Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelter von 10.000 - Kopfschmerzen - Schwitzen - Erbrechen - Hungergefühl - bei Allergikern schwere allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock (akute lebensbedrohliche Reaktion des Immunsystems mit Blutdruckabfall, Schwindel, Übelkeit, Atemnot, bis zu Kreislauf- und Atemstillstand) Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar Störungen des Gerinnungssystems, im Sinne der Reduktion der Gerinnungsfähigkeit. Meldung von Nebenwirkungen: Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker, Drogisten oder Heilpraktiker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, Drogistin oder Heilpraktikerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Darreichungsform
Tabletten magensaftresistent
Applikationsweg
zum Einnehmen
Welche Packungen sind erhältlich?
Packungen mit 100, 200 und 800 Magensaftresistente Tabletten. Wie Wobenzym aussieht und Inhalt der Packung Magensaftresistente, runde, bikonvexe, gelblich-grüne Tablette. PVC/PE/PVDC-Alu Blisterpackungen mit 100 oder 200 Tabletten. HDPE-Dose mit 800 Tabletten, versiegelt mit Aluminium-Folie und mit Schraubverschluss.
Wo ist das Produkt erhältlich?
Wobenzym ist ein AR-registriertes Präparat und ist im Kanton Appenzell Ausserrhoden bei entsprechend berechtigten Betrieben [ärztliche und heilpraktische Praxen, Apotheken, Drogerien] erhältlich.
Lagerhinweis
Nicht über 25 °C lagern. Nach dem ersten Öffnen der HDPE-Dose: Bei Raumtemperatur zwischen 15 °C bis 25 °C lagern.
Patienteninformationen
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. – Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes, Apothekers, Drogisten oder Heilpraktikers ein. – Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. – Fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker, Drogist oder Heilpraktiker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen. – Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker, Drogist oder Heilpraktiker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. – Wenn Sie sich nach 14 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Packungsgrösse
100 magensaftresistente Tabletten