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Wissen ebi-aktuell 21 Jahre im ebi-Aussendienst unterwegs

21 Jahre im ebi-Aussendienst unterwegs 

Am 30. September 2022 war offiziell der letzte Arbeitstag von Claudia Schneider – genau 21 Jahre war sie für die ebi-pharm als Aussendienst Mitarbeiterin unterwegs. In dieser Zeit hat sie viel Spannendes erlebt und die ebi-pharm ist von damals 18 auf über 100 Mitarbeitende angewachsen.

Wenn man lange genug von etwas träumt, dann erfüllt es sich

Die ebi-pharm war für Claudia Schneider schon immer der Wunscharbeitgeber, bereits 10 Jahre bevor sie bei der ebi ihren ersten Arbeitstag hatte, sagte sie jeweils: «Wenn ich die Stelle wechsle, dann gehe ich zur ebi-pharm.» Und dann ging es plötzlich schnell. Von einem Freund erfuhr sie an einem Freitagnachmittag, dass bei der ebi eine Stelle als Aussendienstmitarbeiterin frei sei, aber das Bewerbungsverfahren schon praktisch abgeschlossen sei und am Montag der Entscheid falle. Sie solle sich aber doch noch bewerben. Gesagt, getan, Claudia Schneider stellte ihre Bewerbungsunterlagen zusammen und brachte die am Samstag noch auf die Post. Und am Montagmorgen hatte sie um acht Uhr bereits ein Telefon von der Headhunterin, die sagte, Jürg Binz würde sie gerne zum Vorstellungsgespräch sehen. Es wurde ein Termin für den Montag darauf vereinbart und Claudia Schneider ging sich vorstellen. Ihr Partner fragte sie am Abend: «Und? Hast du die Stelle?». Claudia Schneider antwortete, sie wisse es nicht. Ihr Partner fragte sie darauf: «Warum schreibst du dann schon alle Ordner an?». Claudia Schneider hat die Ordner aus gutem Grund angeschrieben, denn schon am Tag darauf, also am Dienstag hatte sie die Zusage von Jürg Binz. Claudia meint heute dazu: «Wenn man lange genug von etwas träumt, dann erfüllt es sich» und ergänzt dann noch mit Laotse: «Achte auf deine Wünsche, sie könnten sich erfüllen.»

Start mit einem Blumenstrauss

Bei ihrem Start am 1. Oktober 2001 wurde Claudia Schneider von Erika und Jürg Binz persönlich mit einem Blumenstrauss begrüsst. Ihre Einführung, nahm damals noch etwas weniger Zeit in Anspruch als die heutigen Einführungsprogramme neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie dauerte rund zwei Wochen und fand im ersten und damals noch einzigen Firmengebäude in Kirchlindach statt. Die Firma war noch sehr beschaulich, wie es Claudia Schneider ausdrückt. Total waren es 18 Mitarbeitende, davon vier Familienmitglieder. Das Lager platzte aber schon damals aus allen Nähten, wie Claudia Schneider erzählt. Was dazu führte, dass nicht viel später ein zweites Gebäude, inklusive weiterer Lagerkapazität gebaut wurde. Nebst der Einführung in Kirchlindach nahm Claudia Schneider auch an den Zyklus-Seminaren der ebi-pharm teil, um noch vertiefter ins Thema und die Produkte einzutauchen. Die Aussendienstmeetings fanden zweimal im Jahr plus Weihnachtsmeeting statt und dauerten jeweils einen Tag – auch da gab es im Laufe der Zeit Veränderungen, heute sind es vier Aussendienstmeetings pro Jahr, die jeweils zwei Tage dauern.

Wissen vermitteln und die Kundinnen und Kunden in den Mittelpunkt stellen

Zu Beginn ihrer Tätigkeit bei der ebi-pharm war noch jeder Aussendienstmitarbeitende selbst zuständig für die Erstellung der Infoblätter für die Kundinnen und Kunden. Das war aufwendig und anspruchsvoll, aber auch sehr lehrreich und spannend. Claudia erzählt, dass sie jeweils versucht habe bei jedem Thema, zum Beispiel bei Heuschnupfen, von allen Linien ein passendes Präparat auf den Kundeninfoblättern zu integrieren. Die Hauptkundengruppen waren damals Naturärztinnen und Naturärzte und Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker. Bei ihrer Arbeit orientierte sich Claudia Schneider immer an den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden, so stellte sie stets die

Wissensvermittlung in den Mittelpunkt. Vieles hat sich im Verlaufe der 21 Jahre, die Claudia Schneider für die ebi-pharm im Aussendienst tätig war, verändert, so wuchsen zum Beispiel die Auflagen von Behördenseite stetig an, so dass heute viel mehr dokumentiert werden muss. Heute bestehe der Aussendienstjob aus fast 40% Büroarbeit, schätzt Claudia Schneider, was schade sei, da dadurch viel weniger Zeit bleibe für den eigentlichen Kernjob bei den Kundinnen und Kunden. Diese Entwicklung sieht Claudia Schneider kritisch, nicht nur im Aussendienstberuf, sondern ganz allgemein im heutigen Berufsleben. Es drehe immer alles schneller, die To-do Listen würden immer länger und dem könne sich eigentlich keine Firma entziehen. Das sei definitiv nicht zum Wohle der Menschen, findet Claudia Schneider und hofft, dass das auch wieder ändern wird. Claudia Schneider ist der ebi-pharm dankbar, dass sie bis zu ihrer Pensionierung so arbeiten durfte, wie es für sie authentisch war, das hiess für sie, der Laptop blieb zu Hause. Sie erklärte den Kundinnen und Kunden die Unterlagen lieber gerade direkt und schaute ihnen dabei in die Augen. Die Welt habe schon genug Bildschirme, findet Claudia Schneider und räumt ein, dass dies sicher auch eine Altersfrage sei. Der Laptop sei erst sehr spät in ihr Leben gekommen.

Letztes Aussendienst-Meeting und letzter Arbeitstag

Das letzte Aussendienst-Meeting und der letzte Arbeitstag waren für Claudia Schneider noch einmal so richtig emotionale Momente. Bei ihrem letzten Aussendienst-Meeting im Juni wurde sie von ihren Aussendienst-Kolleginnen und Kollegen auf grossartige Weise verabschiedet, das sei einfach ohne Worte gewesen sagt Claudia. Ihre Kolleginnen und Kollegen hätten für sie unter anderem einen Sketch aufgeführt mit diversen Anekdoten aus ihren vergangenen 21 Jahren und ihre Aussendienst-Kollegin Sandra Zürcher habe für sie einen Laptop aus Güetziteig gebacken, mit dem Hinweis, so könne sie sich zum Schluss vielleicht doch noch mit diesem Gerät anfreunden, denn dieses hier sei zum Reinbeissen.

Auch der letzte Arbeitstag war etwas Besonderes, Claudia Schneider war an ihrem letzten Tag in der Ostschweiz unterwegs. Am Mittag gönnte sie sich im Restaurant Gupf im Rehetobel ein 3-Gang Menu mit einem Glas Rotwein. Und obwohl man im Restaurant Gupf häufig keinen Platz mehr kriegt, hatte es für sie genau an diesem Tag noch einen exklusiven Platz an der Sonne draussen auf der Terrasse frei.

Projekte für die Zukunft

Wenn man Claudia Schneider fragt, ob sie jetzt als Pensionierte etwas aus ihrem früheren Leben im Aussendienst vermisst, dann sagt sie gerade hinaus: «Im Moment gar nichts!» Aber räumt ein, vielleicht müsste man sie das in einem Jahr fragen. Im Moment geniesst sie es einfach vor sich hinleben zu können ohne durchgetakteten Tag und zum Beispiel spontan mit einer Freundin schwimmen zu gehen. Zudem hat sie noch diverse Projekte, die sie verwirklichen möchte, sie hat zum Beispiel einige Wochen Irland zum Englisch auffrischen im Visier und dann möchte sie auch noch zwei bis drei Monate mit einem Camper in den Norden reisen. Weiter kann sich Claudia Schneider gut vorstellen ab und zu Einsätze in der Freiwilligenarbeit zu leisten. Ein Bekannter von ihr gehe zum Beispiel jeweils bei Musical-Events für eine Woche Billette abreissen und erhalte dafür Kost und Logis. So etwas in der Art, könnte sich Claudia Schneider sehr gut auch für sich vorstellen.

Der Kern der ebi bleibt

Der ebi-pharm, die für sie 21 Jahre lang berufliche Heimat bedeutete, wünscht Claudia Schneider für die Zukunft nur das Beste. Die ebi-pharm mache sehr vieles, sehr richtig betont Claudia Schneider und trotz den vielen Veränderungen, die die letzten Jahre mit sich gebracht hätten, sei das, was die ebi-pharm verkörpert, immer gleichgeblieben.

Autor/in:
Simone Walther Büel
Tags zum Bericht:
Unternehmenskommunikation

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