Die Zahl 13 – zwischen Mythos und moderner Anwendung
In vielen Kulturen ist die 13 mehr als nur eine Zahl: Sie steht für Glück im italienischen Lotto, markiert den Beginn des thailändischen Neujahrs oder symbolisiert im Judentum den Schritt in die religiöse Mündigkeit. Auch spirituelle Rituale im Hinduismus greifen ihre Bedeutung auf. An diese jahrhundertealte Symbolik knüpft das Berner Unternehmen Alpmed an – und hat ein Sortiment von 13 Frischpflanzentüchlein entwickelt. Inspiriert von der Tradition und gestützt auf moderne Herstellungsmethoden verbinden sie die Kraft der Natur mit praktischer Anwendbarkeit im Alltag.

Die Zahl 13 hat in verschiedenen Kulturen ganz unterschiedliche Bedeutungen. Während sie in Verbindung mit Freitag, dem 13. vielerorts als Unglückszahl gilt, wird sie andernorts sogar als Glückszahl angesehen:
- Im Judentum spielt die 13 eine wichtige Rolle, etwa wenn es um die 13 Eigenschaften Gottes im Buch Esther geht. Zudem sind 13 Jahre das Alter, in welchem ein Junge religiös «volljährig» wird, was mit der Bar-Mitzwa gefeiert wird.
- In Frankreich galt die Zahl 13 vor dem ersten Weltkrieg als Glückssymbol
- In Italien ist die 13 eine Glückszahl im Lottospiel. «Fare tredici» bedeutet «den Jackpot knacken».
- In Thailand markiert der 13. April den offiziellen Beginn des thailändischen Neujahrs (Songkran) und wird oft «Day of the Elderly» genannt. Er ist der erste Tag eines dreitägigen nationalen Feiertages. Ältere Familienmitglieder werden an diesem Tag durch symbolisches Übergiessen der Hände mit wohlriechendem Wasser, verbunden mit Respekt und Glückwünschen geehrt. Weitere Rituale sind die Tempelreinigung und das symbolische Geben von Wasser auf Buddha-Statuen (Song Nam Phra) zur spirituellen Reinigung.
- Im hinduistischen Mondkalender ist jeder 13. Tag (Trayodashi) eines halben Monats ein bedeutender Tag (es gibt stets zwei Trayodashi-Tage pro Monat) an welchem häufig das Padosha-Vrat, ein Fasten- und Gebetsritual zu Ehren des Gottes Shiva praktiziert wird, um Wohlstand, Glück und spirituelle Reinigung zu erbitten.
Die Firma Alpmed aus dem Berner Oberland bietet in ihrem Sortiment 13 verschiedene Frischpflanzentüchlein an. Sie orientiert sich daran, dass seit Jahrhunderten in vielen alten Kulturen ebenfalls 13 Kräuterpflanzen verwendet werden, mit welchen zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten genutzt werden können. Erst heute in der modernen und globalisierten Welt, gibt es viel mehr Auswahl (manchmal fast zu viel). Mit den 13 Frischpflanzentüchlein hat Alpmed ein Konzept erschaffen, das die einfache, praktische Anwendbarkeit in den Vordergrund stellt. Die Frischpflanzentüchlein vereinen die bioenergetische Kraft sonnenverwöhnter Wildpflanzen aus kontrolliert biologischer Sammlung, die von Hand geerntet, sofort verarbeitet und zu rhythmisierten Urtinkturen für die äusserliche Anwendung zubereitet werden. Die Sonne spielt einen wesentlichen Faktor bei der Herstellung der Alpmed Frischpflanzentüchlein. Die Frischpflanzen werden während des Auszugs in Bio-Alkohol, während einem Monat von der Sonne durchwirkt. Mit der Kraft der Sonne und der regelmässigen Rhythmisierung werden die Aktivstoffe ausgezogen und es entstehen von der Sonne durchwirkte, bioenergetische Pflanzenextrakte. Bevor die Fechttüchlein mit den Pflanzenextrakten getränkt werden, werden die Urtinkturen auf einen Alkoholgehalt von 12-14 % eingestellt und während einer Stunde von Hand in einer «Lemniskate» (liegende Acht) verschüttelt und dynamisiert.
Als praktische Umschläge oder für Hand und Fussbäder angewendet, fördern sie durch ihre vitalisierende Wirkung die Lebensenergie, stärken die Selbstregulation und unterstützen den Stoffwechsel auf natürliche Weise. Jede der 13 verschiedenen Sorten der Frischpflanzentüchlein beinhaltet eine einzigartige Pflanzendilution welche aus jeweils folgender Pflanze gewonnen wird:
Die Arnika ist eine kraftvolle, mehrjährige Bergpflanze, die in lichtdurchfluteten Höhenlagen auf nährstoffarmen Wiesen gedeiht, dort mit zunehmender Höhe an Aroma gewinnt und ihre leuchtend gelben Blüten von robusten Stängeln getragen in den Sommerhimmel streckt, während sie die Winter mit ihrer Kraft im Wurzelstock überdauert. Arnika kann eine sanfte Unterstützung sein für die kleinen «Wehwechen» des Alltags.

Das Johanniskraut, mit seinen leuchtenden goldgelben Blüten trägt die volle Kraft der Sommersonne in sich, liebt helle, sonnendurchflutete Standorte und zeigt mit seinen durchlichteten Blättern seine tiefe Verbindung zur Lichtfülle und Wandlungskraft des Hochsommers. Dieses gespeicherte Sonnenlicht kann ein Lichtbringer sein, insbesondere während der «dunklen Jahreszeit».

Der Lavendel, mit seinem himmelblauen Blütenmeer, dem beruhigenden Duft und seiner anmutigen Leichtigkeit, verkörpert die stille Schönheit des mediterranen Sommers und lässt in seiner Blütezeit von Juli bis August eine Atmosphäre tiefen Friedens und sanfter Himmelsnähe entstehen. Er kann dem Körper Ruhe und Entspannung vermitteln und eine wertvolle «Oase» der Erholung und Gelassenheit sein in unserer, manchmal hektischen Welt.

Die lichtliebende Lärche, die als einziger Nadelbaum im Herbst ihr goldfarbenes Kleid abwirft und im Frühling mit weichen, hellgrünen Nadeln neu erblüht, verkörpert Erneuerung und öffnet mit ihrer durchlichteten, sonnenhaften Ausstrahlung unsere Sinne für Lebendigkeit und Herzenswärme. Sie ist eine Wohltat für unsere Sinnesorgane und kann müde Augen wunderbar erfrischen, beleben und entspannen.

Rosmarin, ein mediterraner, nadelblättriger Strauch voller kraftvollem Aroma vermittelt mit seinen blauen Blüten und himmelwärts gerichteten Zweigen ein lebendiges Bild seiner intensiv erhebenden, bewusstseinsfördernden und geistig erfrischenden Natur. Der Rosmarin enthält unter allen Pflanzen mit ätherischen Ölen das Leichteste. Wäre er nicht derart gut im Boden verwurzelt, würden ihn die ätherischen Öle in den Himmel tragen. Der Rosmarin kann diese starken Auftriebskräfte in Form von Begeisterungsfähigkeit, Vitalität und Antriebskraft weitergeben.

Die Rosskastanie, mit ihrer kraftvollen Präsenz, fasziniert im Frühling mit aufstrebenden Blütenkerzen und im Herbst mit herabfallenden Früchten. Sie vermag durch ihre Polarität von Licht in Form der Blüten und der Schwere der herabfallenden Frucht, sowie dem Schatten, bedingt durch ihr dichtes Blätterwerk, den Organismus zu stärken. Insbesondere das Venensystem kann von dieser Pflanze profitieren.

Der zarte, aber strahlkräftige Sauerklee bringt mit seinem frischen Grün und den fein geäderten weissen Blüten Lichtkräfte in die Schattenzonen des Waldbodens, vermag selbst an lichtarmen Orten seelisch aufzuhellen und zeigt mit seinen beweglichen, herzförmigen Blättern Lebendigkeit und Wandlungsfähigkeit. Kinder können gut auf Sauerklee ansprechen bei seelisch bedingtem «Unwohlsein».

Der Schachtelhalm, eine filigran wirkende, zugleich spröde und widerstandsfähige Pflanze, ist ganz auf die Stängelgestalt reduziert und verbindet in seinem hohlen, von Luftkanälen durchzogenen Bau das Wässrige mit dem Luftigen. Der Schachtelhalm enthält natürlicherweise Kieselsäure, welche als «Schönheitsmittel» für Haut, Haare, Nägel und Bindegewebe zur Unterstützung eingesetzt werden.

Die Schafgarbe, mit ihren federartigen Blättern und ihrem kräftigen, knotigen Stängel, entfaltet von Juni bis Oktober ihre mild-würzig duftenden Blüten und wirkt mit ihrer feinfühligen Pflanzenstruktur wie ein Sinnesorgan, das zwischen der sichtbaren Welt und dem Ätherischen vermittelt. Ihre Bitterstoffe unterstützen die Verdauung und können als Umschlag im Bereich der Leber wertvolle Dienste leisten.

Der Schlehdorn, ein dornenreicher Strauch mit süssherb duftenden, weissen Blüten, trägt in seinem zurückhaltenden, innerlich ausgerichteten Wachstum starke, verdichtete Lebenskräfte, die sich erst nach und nach in seinen Blättern und den dunklen Früchten offenbaren. Diese starken «Lebenskräfte» können den Menschen unterstützen während körperlichen oder seelischen Schwächezuständen.

Der Thymian, ein zäher, sonnenliebender Halbstrauch mit intensiv duftenden Blättern und zarten rosa Blüten, wächst in kargen, von Hitze geprägten Bergregionen und trägt die wärmenden, feurigen Kräfte des Lichts in unseren Körper, etwa durch die Atmung Diese wärmenden Eigenschaften können, insbesondere während der kalten Jahreszeit, den Körper positiv unterstützen.

Der unscheinbare Wegerich, der mit seinen hoch aufragenden Blüten aus der Tiefe der Erde dem Licht entgegenstrebt, schafft eine harmonisierende Verbindung zwischen Erde, Wasser, Luft und Atem. Bereits im Mittelalter wurde das «Schleimprinzip» dieser Pflanze genutzt – eine Wohltat für Haut- und Schleimhaut, Lunge und bei Insektenstichen.

Der Wiesengeissbart, mit seinen wasserleitenden, verzweigten Stängeln und sommerwolkengleichen Blütenständen, wirkt kühlend und feuchtigkeitsregulierend, verbreitet einen besonderen Duft und entfaltet, ähnlich der salicylatreichen Weide, auch im Menschen jene ausgleichenden, hitzelindernden Kräfte, die er in der Natur entlang feuchter Bachufer ausstrahlt.

Des Weiteren stellt Alpmed 13 Frischpflanzenöle auf Basis von Olivenöl her. Lesen Sie mehr dazu im nächsten Blogbeitrag, welcher im Januar 2026 erscheinen wird.
Links zu weiteren Pflanzenporträts
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Pflanzenporträt: Gänseblümchen (Bellis perennis)
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Pflanzenporträt: Mistel (Viscum album)
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Pflanzenporträt: Arnika
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Pflanzenporträt: Stinkender Storchenschnabel
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Pflanzenporträt: Arve (Pinus cembra)
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Pflanzenporträt: Holunder (Sambucus nigra)
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- Autor/in:
- Andrea Rytz
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