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«Fit unterwegs»

Bewegung hält fit und gesund. Vom Velofahren, Joggen, Tennis spielen, Schwimmen, Wandern, Spazieren über Beachvolleyball, Fussball, Basketball, Landhockey, Hochsprung, OL bis zu Yoga, Ballett, Gymnastik und noch vielem mehr – es gibt eine fast unbegrenzte Zahl von Möglichkeiten, um sich zu bewegen und damit etwas für seine Gesundheit zu tun. Wichtig ist, dass einem die gewählte Bewegungsart Freude bereitet und man sich nicht überfordert.

Spazieren wirkt Wunder

Eine der einfachsten, kostengünstigen und flexibelsten Arten der Bewegung ist spazieren zu gehen. Man benötigt dazu weder eine spezielle Ausrüstung noch muss man sich an einen bestimmten Zeitplan halten. Einfach von zu Hause aus loslaufen genügt. Wer jetzt denkt, Spazierengehen sei nicht effektiv genug und nur etwas für ältere Menschen, der täuscht sich. Inzwischen gibt es nämlich zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen¹ zum Thema, welche die vielen positiven Effekte aufzeigen:

Regelmässiges Spazierengehen, also fünf Mal 30 Minuten pro Woche

  • regt die Ausschüttung von Glückshormonen (Endorphinen) an
  • lindert Stress und Müdigkeit
  • stärkt das Immunsystem
  • verbessert die Herzgesundheit und senkt Bluthochdruck
  • kräftigt die Muskulatur und macht Gelenke belastbarer
  • trainiert den Gleichgewichtssinn
  • kurbelt den Stoffwechsel an und hilft beim Abnehmen
  • verringert das Diabetes-Risiko
  • senkt das Risiko für viele Krebsarten
  • reduziert den Schwund der Knochendichte und damit die Osteoporosegefahr
  • - …

Übrigens, der Unterschied zwischen Spazierengehen und Wandern ist nicht allzu gross. In sportmedizinischen Kreisen ist man der Ansicht, dass jeder Spaziergang eine Wanderung ist, wenn man sich dabei mit einer Geschwindigkeit von fünf bis sechs Stundenkilometern fortbewegt. Natürlich sollten untrainierte Personen nicht gerade mit der Höchstgeschwindigkeit durchstarten, sondern sich langsam steigern. Also nach und nach schneller werden, längere Strecken zurücklegen und länger unterwegs bleiben, sofern das die Zeit erlaubt.

Wollen Sie steinalt werden – dann gehen Sie spazieren

All die positiven Eigenschaften des Spazierens oder Wanderns haben natürlich auch einen Einfluss auf die Lebenserwartung. So untersuchte zum Beispiel die Harvard University über 12 Jahre lang das Bewegungsverhalten von Personen, die einen Abschluss an der Universität gemacht hatten. In dieser Studie zeigte sich, dass jene Teilnehmer, die regelmässig wandern gingen, mit einer um 23 Prozent tieferen Sterblichkeitsrate rechnen durften als jene, die sich nicht viel aus Bewegung machten.

In einer grossen Untersuchung an 400'000 Leuten fanden die untersuchenden Forscher heraus, dass nur 15 Minuten täglich mit moderater Bewegung drei zusätzliche Lebensjahre einbringen. Jede weitere Viertelstunde mit Bewegung reduzierte das Todesrisiko um jeweils vier Prozent.

Mehr bewegen, weniger sitzen

Einen weiteren positiven Einfluss auf die Lebenserwartung erreicht man, wenn man nebst der täglichen Bewegung durch Spazieren oder eine andere Sportart auch sonst im Alltag darauf achtet, nicht zu viel herumzusitzen. Also Fenster putzen, staubsaugen, bügeln, Rasen mähen, Balkon schrubben all diese Hausarbeiten sind wunderbare Gelegenheiten, um in Bewegung zu bleiben.

Verletzungen beim Bewegen vermeiden

Ein Fehltritt beim Wandern oder beim aufs Tram rennen, manchmal braucht es wenig und schon hat man sich den Fuss oder einen anderen Körperteil verknackst. Eine Sportverletzung ist aber häufig nicht einfach Pech, sondern hätte durch eine gute Vorbereitung und das Beachten von gewissen Punkten oft vermieden werden können.

Zu einer guten Vorbereitung vor dem Sport gehört zum Beispiel:

  • Sich immer genügend aufwärmen vor dem Sport
  • Regelmässig trainieren und die Leistung langsam steigern
  • Seine Belastungsgrenze kennen und nicht über diese herausgehen
  • Genügend Pausen zwischen den einzelnen Trainingseinheiten einrechnen
  • Sich vollständig auf das konzentrieren, was man gerade macht, also nicht durch andere Dinge ablenken lassen
  • Das passende, auf einen abgestimmte Material verwenden, also z.B. die richtigen Laufschuhe

Wenn man sich doch einmal verletzt beim Bewegen, dann kann die Heilung von stumpfen Verletzungen mit Hilfe einer homöopathischen Salbe oder eines Gels auf Pflanzenbasis unterstützt werden. Zusätzlich empfiehlt sich die Einnahme von homöopathischen Tabletten oder Tropfen mit derselben pflanzlichen Zusammensetzung. Sie können die Heilung von innen heraus noch weiter unterstützen.

Erhöhter Bedarf an Mikronährstoffen beim Sport

Wer sich bewegt und Sport treibt bei dem ist die Stoffwechselaktivität erhöht und das führt wiederum zu einem höheren Bedarf an Mikronährstoffen, weil diese als Cofaktoren im Enzym-Metabolismus nötig sind und durch stärkeres Schwitzen ausgeschieden werden. Ein optimaler Mikronährstoff-Status ist somit wichtig für unsere Gesundheit. Der sollte in erster Linie mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung erreicht werden. Mit unseren heutigen Ernährungsgewohnheiten ist die optimale Versorgung mit Mikronährstoffen aber häufig nicht gegeben und kann es Sinn machen den Körper zusätzlich durch ein passendes Nahrungsergänzungsmittel zu unterstützen. Eine zusätzliche Unterstützung ist insbesondere für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sinnvoll, da sie einen viel höheren Verbrauch an Mikronährstoffen haben und ihr Bedarf an Mikronähstoffen deshalb häufig nicht mehr nur allein über eine gesunde Ernährung gedeckt werden kann. Wichtige Mikronährstoffe im Bereich Sport sind Vitamin C, Vitamin E, Zink und Selen. Sie tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Wichtig sind auch Magnesium und Kalzium, die zu einer normalen Muskelfunktion beitragen. Magnesium trägt zudem zum Elektrolyten-Gleichgewicht bei. Wenn wir uns bewegen, haben unsere Knochen, Gelenke und Sehnen einen wesentlichen Part. Für die ist das Spurenelement Mangan wichtig, denn Mangan trägt zur Erhaltung normaler Knochen und zur Erhaltung normaler Bindegewebsbildung bei.


Spannender Link

¹The benefits of regular walking for health, well being and the environment - PDF Free Download (docplayer.net)

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Autor/in:
Simone Walther Büel
Tags zum Bericht:
Sport Unternehmenskommunikation

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