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Vom Feld in die Mörsermühle – Lavendelernte als gelebte Ceres-Qualität

Die Ernte unserer Ceres-Heilpflanzen ist jedes Mal ein besonderer Moment, den wir mit grosser Sorgfalt und echter Freude erleben.Die hohe Qualität der Pflanzen stellt die Grundlage für die weitere Verarbeitung dar, zu Recht sprechen wir bei den Pflanzen von der 1. Säule der Ceres Qualität. 

Autor: Matthias Plath

Zwei Lavendelernter stehen in einem Lavendelfeld und ernten die Blüten.

Sorgsame Vorbereitung auf den Erntezeitpunkt

Bereits einige Tage und Wochen vorher begleiten wir daher die Pflanzen besonders intensiv, um das optimale Erntestadium abzupassen. Hierbei beziehen wir auch die Witterungsverhältnisse mit ein. Die pflanzliche Vitalität und das Aroma sind wesentliche Kriterien, um den Erntezeitpunkt festzulegen. Ist der richtige Moment gekommen, erfolgt die Ernte sorgfältig und bedacht von Hand. Es werden nur die Pflanzen geerntet, die den definierten Kriterien und Qualitätsansprüchen entsprechen.

Begleitung durch das Ceres-Team

Diesen Prozess begleitet das Ceres-Team in der Regel persönlich; wir unterstützen die Anbauer aktiv mit Rat und Tat. Einzelne Mitarbeitende aus unserer Urtinkturenherstellung sind mit auf den Feldern vor Ort. Denn bereits auf dem Feld beginnt der erste Veredlungsschritt durch die gezielte Auswahl der Pflanzen. Unmittelbar nach der Ernte werden die Pflanzen zur Verarbeitung zur Ceres in Kesswil oder in Nax gebracht.

Lavendelernte – wenn Teamarbeit gefragt ist

Die Ernte einer besonderen Pflanze, die uns jedes Jahr Mitte bis Ende Juni mit ihrem Aroma begeistert, ist hingegen echte Teamarbeit bei Ceres. In einer kleinen Gruppe wäre diese Aufgabe gar nicht zu bewältigen.

Das ideale Erntefenster für Lavendel

Im Juni wird der Lavendel erntereif, je nachdem wie viel Wärme und Sonne die Pflanzen geniessen konnten, mal etwas früher, spätestens aber Anfang Juli. Damit der Lavendel sein optimales Aroma entfalten kann, sind einige Tage intensive Sonne und Wärme vor der Ernte sehr wichtig. Die Auswirkung einer solchen Witterung ist unmittelbar im Aroma der Blüten wahrzunehmen, deswegen sind die regelmässigen Besuche der Bestände so wichtig.

Ein Ausnahme-Tag im Ceres-Alltag

Sind das Stadium und das Aroma optimal entfaltet und die Vitalität der Pflanze hoch, stocken für einen Tag sämtliche anderen Arbeiten bei Ceres. Denn viele helfende Hände werden gebraucht, um eine der aufwändigsten Ernten durchzuführen.

Besonderheiten der Lavendelverarbeitung

In der Regel wird bei Pflanzen meist das blühende Kraut geschnitten, manchmal auch die ganze Pflanze oder nur die Wurzel geerntet. Beim Lavendel sind es aber die zarten und so wunderbar duftenden kleinen Blüten, die zum Arzneimittel weiterverarbeitet werden. Im Gegensatz zur Ernte für die Parfümproduktion, welche nach dem Abblühen der Pflanzen erfolgt, wird die Ernte für die Ceres-Urtinktur zu beginnender Blüte, wenn ein Grossteil der Blüten noch im Kelch eingeschlossen ist, durchgeführt. Die volle Vitalität, die Lebenskraft, ist dann in den Blüten bewahrt.

Hand über geflochtenem Korb voller geernteter Lavendelblüten

Biologischer Anbau nach Ceres-Richtlinien

Die Kultivierung der Lavendelsträucher erfolgt bei unseren Anbauern in der Nord- bzw. Westschweiz in biologisch zertifiziertem Anbau, ergänzt durch unsere spezifischen Richtlinien.

Ein Tag im Zeichen des Lavendels

Wenn das Ceres-Team voller Vorfreude zur Ernte aufbricht, ist das Lavendelfeld bereits erfüllt von dem wunderbaren Farbenspiel der Blüten und vielen Insekten, die sich an diesen erfreuen. Zu diesen Blütenbesuchern gesellen sich nun die vielen Erntenden. Alle Abteilungen von Ceres sind an diesem Tag auf dem Feld vertreten: Mitarbeitende aus dem Labor, der Administration, dem Marketing, der Produktion, der Konfektionierung oder auch der Geschäftsleitung, ausnahmslos jeder taucht ein in die Welt des Lavendels.

Sorgfältiges Zupfen und schonende Sammlung

Hinzu kommen noch viele helfende Hände des Anbaubetriebes. In Kesswil sind bei der Ernte meist zwischen 30–50 Personen zwischen den Lavendelreihen, überall schwirren Insekten und ein intensiver Duft nach Lavendel erfüllt das ganze Feld – unmittelbarer kann man kaum mit einer Pflanze verbunden sein. So sieht man bald nach dem Beginn der Arbeiten überall im Lavendelfeld verteilt Menschen sitzen und stehen, die sorgfältig die frischen Blüten abzupfen und vorsichtig in Erntekörben sammeln. Immer wieder werden die gefüllten Körbe bewundert und vom Feld getragen, ihr Inhalt im Schatten flach ausgebreitet. Würde man die Blüten zu lange dicht gepackt lagern, würden sie sich schnell erhitzen, so viel Sonnenkraft haben sie in den letzten Tagen aufgenommen.

Schnelle Weiterverarbeitung für höchste Qualität

Sobald die ersten 10–20 Kilogramm der zarten Blüten geerntet sind, beginnt die Verarbeitung direkt am Produktionsstandort – um ihre Vitalität und Qualität bestmöglich zu bewahren. Erste Mitarbeitende fahren wieder zur Ceres zurück und beginnen die Blüten frisch in der Ceres Mörsermühle zu vermörsern – so werden die drei Wirkprinzipien Wirkstoff, Information und Lebenskraft optimal bewahrt und stehen dem späteren Arzneimittel zur Verfügung.

Gemeinschaft und Abschluss

Immer wieder frisch geerntete Blüten werden vom Feld zur Verarbeitung transportiert und mittags trifft sich das gesamte Team auf dem Feld und macht unter einem alten Apfelbaum gemeinsam eine Pause. Nach der grössten Mittagshitze beginnen das Zupfen und Sammeln der Blüten aus Neue und am späten Nachmittag ist die Ernte dann mit einer Ausbeute von ca. 100 kg abgeschlossen.

Ein Tag voller Farbe, Duft und Gemeinschaft 

Eine wahre Teamarbeit. Der Lavendel bringt alle bei Ceres zusammen. Alle gemeinsam geniessen an diesem Tag eine Ernte voller Farbe und Duft und freuen sich bereits am Abend auf diesen speziellen Tag im kommenden Jahr.

Autor

Matthias Plath 


 

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Tags zum Bericht:
Ceres Unternehmenskommunikation

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