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Wissen ebi-aktuell Was bewegt die ebi im Sommer 2023?

Was bewegt die ebi im Sommer 2023?

Viermal im Jahr fragen wir bei unserem Geschäftsführer Stefan Binz nach, welche Themen im Moment die ebi-pharm gerade bewegen. In dieser Ausgabe spreche ich mit Stefan Binz über BIOKOSMA, die Pionierin der Schweizer Naturkosmetik, welche seit dem 1. Juni 2023 zur ebi-Familie gehört.

Stefan Binz, die ebi-pharm konnte in den letzten Jahren im Bereich Kosmetik schon ausgiebig Erfahrungen sammeln, sei es mit PRIMAVERA, GOLOY oder seit letztem Jahr zusätzlich mit Dresdner Essenz, VitaBase und der Aromalife-Kosmetik, wo der Duft selbst gemischt werden kann. Jetzt neu also BIOKOSMA, wie kam es dazu?

Seit vielen Jahren dürfen wir eine führende Rolle im OTC-Markt in der Schweiz wahrnehmen. Auch wenn wir effektiv in den letzten Jahren bereits einige Erfahrung im Kosmetikmarkt sammeln durften, sind wir hier im Vergleich zum OTC-Markt nur ein kleiner Anbieter. Dass wir in diesem Bereich weiter zulegen wollen, war schon länger entschieden. Der Zeitpunkt ist dennoch eher Zufall…

Du sprichst hier von Zufall. Wie ist das zu verstehen?

Wir konnten im letzten Jahr verschiedene unglaublich wertvolle Marken aufnehmen. Gerade die Integration von Aromalife hat uns stark beschäftigt. Es gibt viele neue Mitarbeitende, die von Aromalife zu uns gestossen sind und es gibt neue Prozesse und Systeme.

Solche Wachstumsschritte müssen gut überlegt und geplant werden. Gerne hätten wir länger gewartet, bis eine nächste Marke übernommen wird. Wachstum steht bei uns nicht im Vordergrund – primär wollen wir uns organisch entwickeln. Doch wenn die Chance besteht, eine Traditionsmarke wie BIOKOSMA zu übernehmen, dann darf man nicht zu lange zögern…

Weshalb passt BIOKOSMA aus deiner Sicht perfekt zur ebi-pharm?

BIOKOSMA ist die Traditionsmarke im Schweizer Naturkosmetikmarkt. Die Qualitäts-Produkte wurden in der Schweiz entwickelt und werden bis heute in der Schweiz hergestellt. Es sind alles Werte, die uns verbinden und die auch für ebi-pharm elementar wichtig sind.

Die Zielkunden sind weitgehend identisch, so dass wir viel Synergiepotential erkennen. Ich bin fest überzeugt davon, dass wir von der langen Geschichte von BIOKOSMA viel lernen können und wir mit all unseren Kosmetik-Brands dem Schweizer Handel noch viel Freude bringen können!

Wie wird garantiert, dass die langjährige BIOKOSMA-Tradition erhalten bleibt und das über Jahre erworbene Wissen nicht verloren geht? 

Wir werden auf das gleiche Wissen und die gleichen Partner setzen wie bisher. Drei Mitarbeitende aus den Bereichen Product Management und Kundenberatung konnten übernommen werden und sollen für Kontinuität sorgen.

ebi-pharm wird sich Zeit geben, um alles verstehen zu können und wir werden viel zuhören. Erst danach werden wir punktuell die Marke weiterentwickeln. So hatten wir das auch bei bisherigen Übernahmen gehandhabt und ich denke, das hat durchaus erfolgreich funktioniert.

Neues im Sortiment von ebi-pharm integrieren, aber gleichzeitig auch die bisherigen Produkte im Fokus behalten, wie bewerkstelligt dies die ebi-pharm?

Dies ist ein sehr wichtiger Punkt für mich persönlich. «Partnerschaftlich» ist einer der vier Werte, die wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden für ebi-pharm als wichtig definiert hatten. Dazu gehört, dass wir trotz neuen Sortimenten oder Projekten stets genügend Fokus auf die bestehenden Bereiche richten.

Im letzten Jahr haben wir bewusst die Organisation an die neuen Gegebenheiten angepasst. Geschäftsleitung und mittleres Kader wurden erweitert und neue Abteilungen geschaffen. So sind wir fest überzeugt, dass wir zwar neue Wachstumszweige aufbauen können, ohne aber Kraft bei Bestehendem zu verlieren. Ich bin sogar sicher, dass durch die neue Organisation heute gar mehr Dynamik auch im bestehenden Sortiment möglich ist. Doch da interessiert natürlich nicht primär mein Gefühl, sondern interessant wären hier die Rückmeldungen und Einschätzungen unserer Kunden und Partner!

Jeder Neuzugang ist auch personell mit einem Wachstum verbunden. Wie schafft es die ebi-pharm trotz inzwischen über 120 Mitarbeitenden familiär zu bleiben?

Der familiäre Umgang ist für mich die wichtigste Besonderheit unseres Unternehmens. Schon meine Eltern hatten viel Wert auf den innerbetrieblichen Umgang gelegt. Solange ich hier die Verantwortung trage, werde ich alles dafür tun, dass dies trotz grösseren Mitarbeiterzahlen nicht verloren geht. Darauf achten wir bereits bei der Rekrutierung und alle neuen Mitarbeitenden hören und spüren dies vom ersten Arbeitstag an. Nebst dem, dass es durch die Vorgesetzten vorgelebt und durch die Mitarbeitenden erlebt und gelebt wird, führen wir auch immer wieder neue Instrumente ein, von welchen wir überzeugt sind, dass sie uns dabei unterstützen. Als Beispiel setzen wir aktiv auf unser «Betriebliches Gesundheitsmanagement» und organisieren viele soziale Angebote für Mitarbeitende, um den Austausch über die Abteilungen hinweg zu fördern.

Stefan Binz, herzlichen Dank für dieses Interview.

Autor/in:
Simone Walther Büel
Tags zum Bericht:
Biokosma News Unternehmenskommunikation

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