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Zistrose – ein Porträt

Die graubehaarte Zistrose ist ein genügsamer Strauch, spezialisiert auf karge, sonnige Standorte im Mittelmeerraum. Sie hat in ihrer Heimat eine lange Anwendungstradition als Heilpflanze und hat es echt in sich…

Herkunft der Zistrose

Die Zistrose wächst wild vor allem auf der nordgriechischen Halbinsel Chalkidike. Sie liebt magnesiumreiche Böden der typischen Macchialandschaft.

Das Äusseres der Zistrose

Der Cystusstrauch wächst bis zu einem Meter hoch und entfaltet zartrosa Blüten. Er stammt aus der Familie der Cistaceae. Die ganze Pflanze duftet angenehm harzig aromatisch.

Besonderes der Zistrose

Mit der Zistrose besiedelte Flächen lassen sich nach einem Waldbrand besonders schnell wieder aufforsten. Der Grund hierfür liegt im «pyrophilen» Charakter dieser Pflanze. Die Zistrose ist nach einem Brand als erste wieder da. Zwischen der Pilzbesiedlung ihrer Wurzeln und denen der Aleppokiefer bestehen unterstützende Beziehungen. So können sich die Kiefernwälder besonders schnell wieder regenerieren. 

Der natürliche Schutzschirm der Zistrose

Cystus incanus ist die polyphenolreichste Pflanze Europas und beinhaltet zusätzlich zahlreiche sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Viele dieser Stoffe sind hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Gesundheit des Menschen noch nicht oder nur sehr wenig erforscht. Das Zusammenspiel der Polyphenole mit den sekundären Pflanzeninhaltstoffen zeigt in der Praxis bakterien- und virenbindende Eigenschaften. Dadurch können diese am Eindringen in die Schleimhaut gehindert und somit kann einem Infektausbruch entgegengewirkt werden. 

Das Vielstoffgemisch der Zistrose wird seit Jahrhunderten in der griechischen Region Chalkidiki als täglicher Haustee getrunken. Man sagt, dass dort die meisten Hundertjährigen leben.

Autor/in:
Victoria Dauner
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